Es vergeht kein  Tag, an dem die Plattform WikiLeaks und deren Geschäftsführer Julian Assange nicht die Schlagzeilen der Weltpresse beherrschen. Die ursprüngliche Idee hinter WikiLeaks, anonyme Dokumente zu veröffentlichen, bei denen ein öffentliches Interesse herrscht, verfolgte ja ein hehres Ziel. Für internationales Aufsehen sorgte die kürzliche Veröffentlichung von diplomatischen US-Berichten. Es folgten Stellungnahmen von betroffenen Regierungen, die Verhaftung von Assange bis hin zu einem Nominierungsaufruf von russischer Seite für den Friedensnobelpreis.

Der kununu-Check garantiert “saubere” Bewertungen
Weitaus ruhiger, dennoch stets für Überraschung sorgen die Bewertungen auf kununu: Wenn Mitarbeiter ungeschönt von ihrem Arbeitsalltag berichten, kann das auch das eine oder andere Unternehmen ins Schwitzen bringen. Mit unseren Bewertungsregeln, wonach wir keine Beschimpfungen zulassen, forcieren wir jedoch konstruktive Kritik.

Was uns zudem auszeichnet: kununu erkennt an, dass Unternehmen ein Recht auf die Wahrung firmeninterner Informationen haben, die diesen wirtschaftlichen Schaden verursachen könnten (wenn Bewerber sich aufgrund schlechter Bewertungen nicht bewerben – sehen wir das nicht als “wirtschaftlichen Schaden”…) – dies steht im Kontrast zur Wikileaks-Philosophie, die völlige Transparenz fordert, ohne Rücksicht auf Verluste, Gefühle, Ehre und ohne Rücksicht auf die weitreichenden Folgen der veröffentlichten Informationen.

kununu Bewertungen werden hingegen gescreent – hier gelten die folgenden Regeln:

Keine Chance auf kununu-Veröffentlichung haben:

  • Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen
  • Nennung von Personen
  • Beleidigungen

Auf kununu steht vielmehr die subjektive Bewertung des “Gebildes” Arbeitgeber und hier vorallem des Betriebsklimas, der Benefits und der Aufstiegschancen im Vordergrund.

Neben unseren 82.000 Bewertungen, die derzeit online abrufbar sind, erreichen uns auch immer wieder einige, die wir nicht veröffentlichen können und wollen. Jeder Bewerter hat die Chance, seine Bewertung abzuändern oder gar zu löschen – sollte er sich doch einer Stimme auf kununu enthalten wollen.

Diese – zum Glück wenige – gesperrten Bewertungen helfen aufgrund ihres Inhaltes weder den Arbeitnehmern, noch den Arbeitgebern weiter.  Es ist daher für uns selbstverständlich, dass geschäftsschädigende und beleidigende Bewertungen nie auf kununu online gehen bzw. in anderer Form verbreitet werden. Der Datenschutz unserer User und das Recht der bewerteten Unternehmen auf eine konstruktive Auseinandersetzung mit deren Arbeitgeberqualitäten, ist uns ein ernstes Anliegen.

In diesem Sinne: kununu ist nicht das “WikiLeaks” der Arbeitnehmer, kununu ist auch nicht die Internet-Gewerkschaft der Arbeitnehmer – kununu ist kununu: eine neue Philosophie, ein Weg zu mehr Transparenz für Bewerber und ein anonymisierter Feedbackkanal für Arbeitnehmer. Unternehmen, die Mitarbeiterstimmen ernst nehmen, sich auf einen Dialog einlassen und nicht “beleidigte Leberwurst” spielen, werden zu den Gewinnern im “war for talents” zählen. Übrigens – 40% der abgegebenen Bewertungen sind auch ohne unsere Bewertungskontrollen positiv :-)

Beitrag von: tamara

Tamara Katja Frast verantwortet seit 2010 die Pressearbeit bei kununu. Ihre Aufgabe ist es, die Öffentlichkeit sowie wissensdurstige Journalisten mit neuen Infos rund um kununu, Employer Branding und HR-Social Media zu versorgen. Die bekennende PR & Social Media-Enthusiastin ist Absolventin eines Universitätslehrganges für Öffentlichkeitsarbeit und seit vielen Jahren im PR-Bereich unterwegs.

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